„Du liebst Kennzahlen ja gar nicht!“, habe ich als Feedback nach einem Vortrag bekommen.

Warum?

Weil ich erklärt habe, dass ich keine Kennzahlen für mein Forderungsmanagement nutze.

Meine Antwort: Ich liebe Pinguine, aber ich schicke keinen Pinguin in die Wüste. 🏜️

Wenn man Dinge liebt, heißt das nicht, dass man sie immer und überall verwendet. Liebe beinhaltet für mich auch Achtsamkeit, Reflexion, Grenzen.

Wenn Controlling funktionieren soll, muss man sich auch die Grenzen von Kennzahlen vor Augen führen.

Kennzahlen sind ein großartiges Beobachtungswerkzeug, reduzieren die Komplexität, verdichten Information. Aber manchmal reicht das nicht.

Manchmal verliert die Verdichtung den notwendigen Kontext, spiegelt die Kennzahl zu wenig die Komplexität der Realität, kann mir nicht die Unterstützung liefern, die ich brauche. Dann ist sie dort nicht am richtigen Platz. Wie ein Pinguin in der Wüste.

Wo hast du schon erlebt, dass Kennzahlen am falschen Platz waren?

Wie kann ihre Finanzorganisation mehr zur Wertschöpfung beitragen?

 

Unternehmen sind im Wandel. Zahlen sind aus unserem Unternehmensalltag nicht wegzudenken. Wissen Sie ob ihre Finanzorganisation zu ihrem aktuellen Geschäftsmodell passt? Ob sie das operative Business bei der Wertschöpfung bestmöglich unterstützt? Und kennen Sie ihre finanziellen Stärken und Schwächen?